The Bronx
Montag, der 18. Januar 2010, 22:34 Uhr von
Johannes
Die Bronx, der einzige Stadtteil New Yorks, der einen Artikel als Namensbestandteil hat. Der Name kommt ursprünglich von der schwedischen Auswandererfamilie Bronck, die auf dem heutigen Gebiet der Bronx große Ländereien hatte. Wer Nun hinaus, in diese Gegend fuhr, besuchte normalerweise die Bronck`s – und aus The Bronck´s wurde schon bald “The Bronx”.
Lange hatte das Viertel einen sehr schlechten Ruf, und auch heute noch verziehen manche Leute das Gesicht, wenn man ihnen erzählt wo man hin möchte. Das sich im Bezirk einiges getan hat im Laufe der Jahre, kann man ja auch nicht einfach so wissen. Die Kriminalität ist der Statistik zur Folge stark zurück gegangen und die Bevölkerung ist inzwischen auch sehr durchwachsen. So jedenfalls die Theorie. Ist man vor Ort, ist es schon ein bisschen seltsam plötzlich fast ausschließlich von Schwarzen und Mittel- und Südamerikanern zu sein. Natürlich ist es letztlich egal welche Hautfarbe die Menschen um einen herum haben oder aus welchem Teil der Erde sie kommen, aber für den gemeinen Mitteleuropäer wie mich ist es halt dann doch etwas ungewöhnlich.
Man merkt natürlich schon, dass es etwas Anderes ist als Manhattan – und allen Berichten zum Trotze, macht es immer noch den Eindruck eines sozialen Brennpunktes. Schmutz und Uringeruch an jeder Ecke, lauter kleine Läden die das Nötigste zum Leben verkaufen und trotzdem alle doch irgendwie das Gleiche haben, viel Polizei und Menschen aus allen Erdteilen, was dem ganzen einen gewissen Charme verleiht. Es ist halt Berlin-Neukölln oder der Frankfurter Bügel – nur eben mit 10 potenziert
Als Fazit kann man sagen, dass man entgegen allen Vorurteilen auch als Weißer ohne gleich ausgeraubt zu werden durchaus in die Bronx fahren kann und es gibt auch hier sicher ein paar wirklich schöne Ecken. Weiterhin scheinen die Leute hier ein bisschen freundlicher – wenn auch ein bisschen durch geknallter.
Das fällt aber sowieso auf: In New York laufen einem sehr viele Menschen über den Weg die Selbstgespräche führen, singen oder einfach nur vor sich hin brummeln. Und während man an der Westküste Glück haben muss um nicht gleich ein Gespräch aufs Auge gedrückt zu bekommen wenn man z.B. jemanden nach dem Weg fragt, so gegenteilig scheint es an der Ostküste zu sein. Man bekommt die gewünschte Auskunft – und Ende.
So, man entschuldige bitte Rechtschreibfehler oder zusammenganglosigkeit. Dieser kleine Bericht ist zu etwa gleichen Teilen in der Subway, im Bus, auf der Brooklyn Bridge und im Hotel entstanden..
Na, wer erkennt den Hauseingang auf den beiden rechten Fotos?
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3 Kommentare »
Januar 19th, 2010 um 18:00
“Na, wer erkennt den Hauseingang auf den beiden rechten Fotos?”
erstmal Danke für die Geburtstagswünsche.
… und nun zu dem Eingangsthema:
Ich tippe mal auf
Avenue 10, Brooklyn New York.
Das (Film)Haus der Familie Cosby?
Januar 19th, 2010 um 18:40
nein, sorry…. daneben!
Januar 19th, 2010 um 23:25
Was für ein Frage! Du weißt das ich es weißt! Und ich bin so neidisch und ich rege mich schon seid ca. 30 Minuten beim André am Telefon auf darüber!!! NEID!!!!!!!!!!!!!